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Text: BRICE LECHEVALIER

Zum 20-jährigen Bestehen des Skippers-Magazins und den letzten 20 Jahren Schweizer Segelsport möchten wir 20 grossartige Schweizer Seglerinnen und Segler würdigen, die diese Zeit mit ihren Erfolgen geprägt haben. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Liste ist nicht vollständig. Alle porträtierten Athleten haben aber etwas gemeinsam: Sie sind mindestens seit der Jahrtausendwende feste Grössen der Schweizer Segelszene und verteidigen die Farben unseres Landes entweder auf unseren Binnenseen oder auf den Weltmeeren – meist mit beachtlichen Ergebnissen. Zusammen repräsentieren sie einen Grossteil der Segeldisziplinen. Ihr Talent ist bei allen grossen Segelnationen anerkannt und hat die Schweiz aus ihrem Schattendasein befreit. Die meisten feiern weiterhin grosse Erfolge und bescheren uns hoffentlich noch lange Zeit viel Freude! Die Liste im nachfolgenden Kapitel ist umfangreicher: Sie enthält die Schweizermeisterinnen und Schweizermeister aller Klassen von 2000 bis 2020. Einige Namen sind Ihnen sicher bekannt. Ein riesiges Bravo an sie alle!

ERNESTO BERTARELLI

Text: PIERRE-ANTOINE PRETI

Als er seinen Katamaran Le Black aus dem Rennen nahm und an der Einführung der Décision 35 mitwirkte, gab der Patron des Schweizer Segelsports seine Vorherrschaft auf dem Genfersee freiwillig auf, eroberte sie dann aber fast ebenso schnell wieder zurück. Parallel dazu verewigte er sich in den Annalen des America’s Cups.

2000 war für Ernesto Bertarelli ein wegweisendes Jahr. Nachdem er im Juni auf seinem unbesiegbaren Binnenkatamaran Le Black die Bol d’Or gewonnen hatte, flog er mit seinem Jugendfreund Michel Bonnefous nach Neuseeland. Diese Reise sollte sein Engagement als Challenger für den 31. America’s Cup mit Alinghi besiegeln.

Alinghi ist ein Phantasiename, den sich Ernesto als Kind mit seiner Schwester Dona ausgedacht hat. Zu Beginn der 2000er-Jahre hätte wohl niemand darauf gewettet, dass er damit den zeitgenössischen Segelsport so nachhaltig prägen würde. Sechs Bol d’Or hat er in den letzten 20 Jahren gewonnen: vier von 2000 bis 2003 mit Le Black und zwei mit dem Décision 35 (2011 und 2017). Ausserdem sicherte er sich bei den Genferseeschwänen in 16 Saisons acht Meistertitel.

Was er im America’s Cup geleistet hat, können Sie in den entsprechenden Artikeln in diesem Buch lesen. Hier nur so viel: 2003 gewann er mit seinem Dreamteam völlig unerwartet den 31. America’s Cup, 2007 verteidigte er ihn erfolgreich in der eigens geschaffenen Segelarena in Valencia. Danach folgte ein unsäglicher Kampf auf dem grünen Teppich, der 2010 mit der Niederlage des Defenders endete. Diese drei Ereignisse haben dafür gesorgt, dass der Name Bertarelli fest in die Geschichte der ältesten Sporttrophäe der Welt eingraviert wurde. Als höchste Anerkennung wurde
Ernesto Bertarelli von seinen Kollegen 2016 in die Hall of Fame des America’s Cups aufgenommen.

Ernesto Bertarelli ist ein zurückhaltender Mensch. Doch stille Wasser gründen tief. Wenn er zu Hochform aufläuft, sprühen die Funken. Dann widersteht ihm nichts und niemand. Der erfolgreiche Unternehmer ist aber nicht nur sportlich, sondern auch als Mäzen höchst effizient. Mit seiner Schwester Dona und seiner Mutter Maria-Iris unterstützt er die Einrichtung von Meeresschutzgebieten und die Meeresforschung und setzt sich an der Seite der namhaften medizinischen Fakultäten Harvard Medical School und Stanford School of Medicine für den Wissensaufbau in der Neurowissenschaft ein. Seit über zehn Jahren sponsert er zudem regelmässig Schweizer Segler, bleibt dabei aber stets im Hintergrund.

Als Steuermann hat sich Ernesto geduldig hochgearbeitet. Als Kind segelte er auf Jollen, ab 1994 auf seinen ersten Katamaranen Le Rouge, Le Jaune und Le Black und später schliesslich auf seinem D35 auf dem Genfersee. Auf dem Meer gewann er unter anderem viermal die Extreme Sailing Series (2008, 2014, 2016 und 2018). Im Lauf der Jahre und der Regatta-Wochenenden wurde er zu einem «Owner-Driver», den man nie unterschätzen sollte.


Highlights
2000 : Erster Sieg an der Bol d’Or
2003 : Der Challenger Alinghi gewinnt den America’s Cup in Auckland.
2007: In Valencia organisiert und gewinnt Ernesto Bertarelli als Defender erfolgreich den 32. America’s Cup.