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Nach der Kenterung und Bergung eines der beiden Segelschiffe musste die in Carouge (GE) ansässige Stiftung ihre Projekte für 2020 überdenken. Dem Tatendrang der gemeinnützigen Organisation konnte der Unfall aber nichts anhaben. Sie ist sogar eine Partnerschaft mit der
Einhandregatta SYZ Translémanique en Solitaire eingegangen.

Text: Oliver Dufour

Die Non-Profit-Organisation Pacifique steht an einem Scheideweg. Ihre Geschäftsführerin Stéphanie Stiernon hat unzählige Sitzungen einberufen, um den Kurs für die kommenden Jahre festzulegen. Die wissenschaftlichen, sozialpädagogischen und aufklärenden Expeditionen auf dem Meer, mit denen sich Pacifique seit 2007 einen Namen gemacht hat, sollen beibehalten werden, gleichzeitig wollen die Verantwortlichen aber das Aktionsfeld vergrössern.
Der neue Kurs soll auch am Namen erkennbar sein. Zur Vereinfachung und Schärfung der Botschaft wird die Bezeichnung «Stiftung» bei allem, was mit projektgebundenen Aktivitäten zu tun hat, weggelassen. Um das Jahresbudget von 2,5 Millionen Franken aufzubringen, hat Pacifique mehrere Ideen in der Pipeline. So könnten beispielsweise «Touristen» an Bord genommen werden, die für ihren Platz auf den Expeditionsschiffen bezahlen. «Wir suchen nach Aktivitäten, die Geld einbringen, um finanziell nicht unter Druck zu geraten», erklärt Stéphanie Stiernon. Früher seien solche einträglichen Geschäfte nicht überall gern gesehen geworden, das habe sich geändert: «Heute setzen sich solche Ideen auch bei gemeinnützigen Stiftungen mehr und mehr durch.» Das mache auch Sinn, denn die Gönner können sich ja auch irgendwann zurückziehen. «In solchen Fällen brauchen wir eine Ersatzlösung. Das verstehen auch die Sponsoren.»

Die Mauritius vier Jahre im Eis

Eine andere Kursänderung war eigentlich nicht geplant. Letztes Jahr lief die Ketsch Fleur de Passion während einer Expedition im Roten Meer auf Korallen auf. Zum Glück wurde das mit 33 Metern grösste Segelschiff unter Schweizer Flagge nicht allzu schwer beschädigt und konnte zur
Reparatur nach Portimao überführt werden. Mauritius, das andere Schiff von Pacifique, überwintert derzeit im Rahmen der vierjährigen Artic Expedition im grönländischen Eis und soll bis 2024 den Nordpol einmal ganz umrundet haben. Wie es mit Fleur de Passion weitergeht, steht derzeit noch nicht fest. Über ihre künftige Destination wird nach ihrer Instandsetzung entschieden.
Trotz der Havarie denkt Pacifique nicht daran, einen Gang runterzuschalten. Stéphanie Stiernon: «Damit wir unser Wiedereingliederungsprogramm Jeunes en mer im Frühling fortsetzen und Jugendliche mit schulischen oder sozialen Problemen für zwei Monate aus ihrem Umfeld nehmen können, haben wir ein Schiff gemietet. Wenn möglich sollen sich einige der Programmteilnehmenden auch an den Reparaturarbeiten an der Fleur de Passion beteiligen und so Berufserfahrung sammeln.» Pacifique bleibt kreativ und engagiert sich mit ungebrochener Motivation, wie auch die kürzlich geschlossene Partnerschaft mit der SYZ Translémanique en solitaire im kommenden August zeigt. Dort wird die Stiftung ihre Aktivitäten den Seglerinnen und Seglern auf dem Genfersee vorstellen.