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Die Edelweiss Surf Tour, die erste Schweizer Surf-Contest-Serie, neigt sich dem Ende zu. Gemeinsam mit Benedek Sarkany, dem Präsidenten von Swiss Surfing und Coach des EliteNationalteams, werfen wir einen Blick auf diesen Event und den Stand des Surfens in der Schweiz.

Das Gespräch führte Patricia Oudit

©Sven Piek

Warum wurde die Edelweiss Surf Tour eingeführt?

Wir wünschten uns eine Liga wie im Eishockey oder im Fussball, ein Fundament für unseren Sport in der Schweiz, denn dafür, dass wir ein Land ohne Meeranschluss sind, ist das Surfen ganz schön präsent und bekommt immer mehr Zulauf. So umfasst die Tour fünf Stopps in der Schweiz, ist aber unabhängig von unserer nationalen Meisterschaft, die alljährlich im Oktober in Spanien
stattfindet (siehe Kasten).

©Ondrej Kolacek

Wie sieht der genaue Ablauf aus?

Bei den fünf Stopps von April bis November (mit einem Final im Alaïa Bay am 5. und 6. November) gibt es drei Disziplinen und entsprechend drei Titel: River Surfing, Stationary Waveriding und Wavepool Surfing. Damit wollten wir auch die Vielfalt des Surfens in der Schweiz aufzeigen. Zudem handelt es sich um eine offene Tour – für alle, die in der Schweiz wohnen. Aber auch
internationale Surfer können an den einzelnen Stopps teilnehmen. An dieser ersten Ausgabe haben 16 Clubs mitgewirkt, wobei unser Verband natürlich Unterstützung bei der Organisation geleistet hat.

©Ondrej Kolacek

Waren Sie überrascht, dass sich so viele angemeldet haben?

Ja! Bis jetzt haben insgesamt 200 Surfer teilgenommen. Und an den Urbansurf Zürich Open am 27. und 28. August waren wir mit 80 Personen, die meisten davon Frauen und Junioren, ausgebucht. Das lag sicherlich an der guten Erreichbarkeit des Ortes und der gut zu reitenden Welle. Auf einer stehenden Welle an einem gesicherten Spot zu surfen, ist einladender als auf einem Fluss, wo es sehr anspruchsvoll und manchmal auch gefährlich ist. Apropos Fluss: Ein Wermutstropfen war, dass der Stopp in Bremgarten wegen zu geringem Wasserstand nicht abgehalten konnte. So wurde der Kampf um den Meistertitel im «River Surfing» ausschliesslich beim Stopp in Thun mit lediglich 36 Teilnehmern ausgetragen. Übrigens haben die meisten Surferinnen und Surfer an
der kompletten Tour teilgenommen, doch natürlich kann man auch nur an einzelnen Etappen teilnehmen.

©Ondrej Kolacek

Welche Arten von Teilnehmern sind am Start?

Das ist ziemlich gemischt: Profis, Amateure, Stadtbewohner … Aber wir sind vor allem überrascht, wie jung die Teilnehmer sind. Bei den Junioren liegt das Durchschnittsalter bei 14, bei den Juniorinnen bei 13 Jahren. Bei den Erwachsenen sind einige 40-Jährige dabei, aber das Durchschnittsalter beträgt etwa 28 Jahre.

Ist das Niveau Ihrer Meinung nach gestiegen?

Ja! Zum Beispiel hatte Alena Gubler, die an der Spitze der Damenwertung steht, letztes Jahr im Alaïa Probleme mit dem Take-off. In kurzer Zeit gab es phänomenale Fortschritte. Der neue Wavegarden im Wallis, in dem seit seiner Eröffnung im Frühjahr 2021 reger Betrieb herrscht, hat viel dazu beigetragen. Heute kann man in der Schweiz jeden Tag surfen, wodurch das Niveau
deutlich gepusht wird. Für den Final, der im Alaïa stattfinden wird, erwarten wir 80 Teilnehmer und einen spannenden Kampf ums Siegerpodest.

©Ondrej Kolacek

Wer sind die Favoriten in der Gesamtwertung?

Unter den männlichen Teilnehmern führt derzeit * Durbi David Castillo Campos bei den Herren und bei den Junioren. Er kommt aus Costa Rica, ist ehemaliger Profi-Surfer und lebt in der Schweiz. Er hat vor allem im Stationary Waveriding brilliert. Vincent Schneider ist Zweiter. Er hat dank seiner grossen Erfahrung im River Surfing in Thun gewonnen. Bei den Junioren hat Rivan Rock Rosskopf alles für sich entschieden und bei den Juniorinnen führt Fabiana Klein. Das Niveau ist wirklich beeindruckend.

©Ondrej Kolacek

Wird es künftig weitere Stopps geben?

Vielleicht werden wir einen sechsten Stopp in Solothurn organisieren, doch noch nicht fürs nächste Jahr … Von dieser Tour abgesehen stellen wir fest, dass immer mehr Schweizerinnen und Schweizer surfen. Man braucht sich nur die langen Schlangen an der Reuss in Bremgarten anzuschauen, wenn gute Bedingungen herrschen. Und im Alaïa gibt es jeden Tag drei oder vier Anfängerworkshops. Die Schweizer Surfszene ist lebendiger denn je!

  • Bei Redaktionsschluss stand der Final im Alaïa Bay, bei dem die Sieger in der Gesamtwertung gekrönt werden, noch aus.