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Text: BRICE LECHEVALIER

Zum 20-jährigen Bestehen des Skippers-Magazins und den letzten 20 Jahren Schweizer Segelsport möchten wir 20 grossartige Schweizer Seglerinnen und Segler würdigen, die diese Zeit mit ihren Erfolgen geprägt haben. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Liste ist nicht vollständig. Alle porträtierten Athleten haben aber etwas gemeinsam: Sie sind mindestens seit der Jahrtausendwende feste Grössen der Schweizer Segelszene und verteidigen die Farben unseres Landes entweder auf unseren Binnenseen oder auf den Weltmeeren – meist mit beachtlichen Ergebnissen. Zusammen repräsentieren sie einen Grossteil der Segeldisziplinen. Ihr Talent ist bei allen grossen Segelnationen anerkannt und hat die Schweiz aus ihrem Schattendasein befreit. Die meisten feiern weiterhin grosse Erfolge und bescheren uns hoffentlich noch lange Zeit viel Freude! Die Liste im nachfolgenden Kapitel ist umfangreicher: Sie enthält die Schweizermeisterinnen und Schweizermeister aller Klassen von 2000 bis 2020. Einige Namen sind Ihnen sicher bekannt. Ein riesiges Bravo an sie alle!

KARIN JAGGI

Text: QUENTIN MAYERAT

Goldmarie des Windsurfens

Die Liebe zum Windsurfen traf Karin Jaggi wie ein Blitz. Ein paar Schläge auf dem Neuenburgersee und es war um sie geschehen. Was folgte, war eine Bilderbuchkarriere. Mit ihrem unbändigen Siegeswillen gewann die Bernerin alles, was es zu gewinnen gab.

Kein anderer Schweizer und keine andere Schweizerin hat so viele WM-Goldmedaillen gewonnen wie Karin Jaggi. 29 insgesamt, was sie zu einer lebenden Legende im Windsurfen macht, auf gleicher Stufe wie Antoine Albeau mit seinen 25 und Björn Dunkerbeck mit seinen 41 WM-Titeln.

Karin Jaggi strahlt Ruhe aus, ist aber eine Kämpfernatur. «In meiner Kindheit und Jugend habe ich so ziemlich alle Sportarten ausprobiert: Judo, Tennis, Handball. Ich hatte bereits damals das Bedürfnis, mich mit anderen zu messen», erzählt sie. Als sie in der Mitte der 1980er-Jahre das erste Mal übers Wasser glitt, vergass sie alles um sich herum. Karin liess alle anderen Hobbys fallen. Windsurfen wurde ihr Lebensinhalt. «Ich war ein paar Semester an der Uni Neuenburg eingeschrieben, bin aber vor allem mit meinem alten Volvo in der Weltgeschichte herumgereist.» Zielstrebig ging die junge Frau nach Hyères, wo sie am bekannten Almanarre-Strand trainierte, ihr Niveau laufend verbesserte und schliesslich als Surflehrerin anfing. Nach einigen Jahren bestritt sie ihren ersten PWA-Weltcup-event. Das war 1993. Vier Jahre später gewann sie die WeltcupGesamtwertung. Es sollte der Anfang einer 15-jährigen Karriere an der Weltspitze sein. Karin setzte sich in allen Disziplinen durch: Freestyle, Slalom, Super-X, Speed und sogar in der für eine Schweizerin wohl ungewohntesten Disziplin, dem Wave.

Das Abenteuer Patrik

2008, als sie ganz oben auf der Erfolgswelle surfte, zogen plötzlich Wolken auf: Karin Jaggis Hauptsponsor machte überraschend Konkurs. Sie und ihr langjähriger Partner und Freund, der Shaper Patrick Diethelm, ergriffen die Gelegenheit, um ihr erstes «Kind» auf die Welt zu bringen. Sie gründeten die Marke Patrik, mit der sie ihre sportliche Philosophie «grenzenlos innovieren» umsetzten. 2015, im Alter von 44 Jahren, stellte Karin mit 46,31 Knoten einen neuen Weltrekord im Speedsurfen der Frauen auf. Sie verabschiedete sich aus der PWA und liess sich mit Patrik Diethelm in Australien nieder, wo sie sich ganz ihrer Marke, ihrer Leidenschaft und vor allem ihrem neugeborenen Sohn Levin widmete. Wenn sie über ihren Sport spricht, leuchten ihre Augen. Was sie auf ihrem Brett suche, sei nicht Sonnenschein und warmes Wasser, sondern die Natur, sagt sie. «Die Natur fasziniert mich. Ich mag es, wenn die Elemente ihre Kräfte spielen lassen, ein Sturm aufzieht und der Himmel wütend wird. Am liebsten habe ich riesige Wellen und starken Wind.» Gibt es auf der Welt glücklichere Menschen, als jene, die ihre Träume wahrgemacht haben?


Highlights

1998: Erster Sieg der PWA-Overall-Wertung

2010: Erster PWA-WM-Titel

2015: Letzter Speed-Weltrekord bei den Frauen über 500 Meter (46,31 Knoten)